Im Rahmen des Gesellschaftslehreunterrichts besuchte die Klasse 10d in Begleitung ihres Klassenlehrers Boris Meder den Jugendmigrationsdienst in Altenkirchen, um die Inhalte einer Unterrichtseinheit zum Thema „Migration“ praxisnah zu vertiefen. Ansprechpartnerin und Leiterin des Workshops dort war Stephanie Lörsch. Unter der Frage „Interkulturell sensibilisiert?“ ging es zunächst um das Erkennen von Beziehungsasymmetrien in Bezug auf Machtungleichheit, um die Aufmerksamkeit gegenüber Diskriminierungen zu schärfen. Mit Übungen versuchten die Schülerinnen und Schüler Voraussetzungen zum gegenseitigen Verstehen zu schaffen. Ziel dabei war es, die eigenen Fremdbilder zu reflektieren.

Dadurch sollten beidseitige Handlungsoptionen und Konfliktlösungen entwickelt und ermöglicht werden. Auch das Erkennen und Hinterfragen unterschiedlicher Kulturmuster und Stereotypen nahm dabei eine zentrale Rolle ein. Den Abschluss des Workshops, der theoretische Grundlagen mit praktischen Übungen sinnvoll verband, bildete eine Diskussion der Schülerinnen und Schüler über interkulturelle Kommunikation.

Foto: Boris Meder
Bericht: Diana Hedwig

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