Im zweijährigen Turnus wird der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, „der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland“, ausgeschrieben. Am aktuellen Wettbewerb 2016/2017, der unter dem Motto „Gott und die Welt. Religion macht Geschichte“ steht, nahmen auch Oberstufenschülerinnen und -schüler der Integrierten Gesamtschule Hamm/Sieg teil. Unter der Fragestellung „Die muslimischen Einwanderer und ihre Integration – eine Erfolgsgeschichte!?“ erforschten die Abiturienten des Leistungskurses Geschichte aus Klassenstufe 13 ihre Region. Ihre Nachforschungen führten sie dabei auch im Rahmen einer Exkursion in Begleitung ihres Fachlehrers Michael Wertebach zur Moschee der islamischen Gemeinde in Betzdorf.

Dort wurden sie vom Vorsitzenden der Gemeinde durch die Moschee geführt und vom Imam per Gebet begrüßt. Danach nutzte man die Zeit für eine intensive Diskussion, bei der auch kritische Fragen thematisiert wurden. Hier erklärte der Imam eindrucksvoll die Besonderheiten des Korans und stellte immer wieder Verbindungen zu aktuellen Konflikten her. Auch Zusammenhänge zwischen Christentum, Judentum und Islam wurden verdeutlicht. Probleme im Bereich der Integration wurden zudem thematisiert, wobei insgesamt jedoch das gute Zusammenleben zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen hervorgehoben wurde. Der Besuch der muslimischen Gemeinde in Betzdorf lohnte sich für alle Beteiligten sehr und eröffnete den Abiturienten zahlreiche neue Aspekte für die Teilnahme am Geschichtswettbewerb. All ihre Forschungsergebnisse hielten die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Geschichte in einem Videobeitrag fest, der unter folgendem Link geschaut werden kann https://m.youtube.com/watch?v=_hTaeLJESOk.

Bericht: Diana Hedwig
Foto: Schule

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