Für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 fand Ende Mai an der Integrierten Gesamtschule Hamm eine Informationsveranstaltung über Rechtsextremismus statt. Auf Einladung von Lehrerin Anke Schmitz, die das Schulprojekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ betreut, kam Andreas Müller vom rheinland-pfälzischen Ministerium des Innern und für Sport an die Schule, um mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und sie mit dem Ziel der Aufklärung und Prävention für das Thema Extremismus zu sensibilisieren.

Dabei standen folgende Fragestellungen im Mittelpunkt und bildeten die Grundlage der Veranstaltung mit Dialogcharakter: Was ist Rechtsextremismus? Was steckt dahinter? Woran kann man Rechtsextremisten erkennen? Wie kann man in so eine Bewegung geraten und wie kommt man wieder raus?
Um zu verdeutlichen, welche Weltanschauungen und Überzeugungen Rechtsextremisten vertreten, wurden Propaganda- und Werbevideos aus dieser Szene analysiert, welche selbst die unterschiedlichen Erscheinungsformen und scheinbar verführerischen Angebote extremistischer Organisationen entlarvten. Natürlich fehlte auch nicht der Hinweis auf die Aussteigerprogramme des Landesjugendamtes in Mainz, das Hilfsmöglichkeiten bietet, wenn man extremistische Tendenzen im Freundes- oder Bekanntenkreis wahrnehmen sollte.
Die Veranstaltung gab zum Thema Rechtsextremismus einen informativen Überblick, der die Mittelstufenschülerinnen und -schüler zu Nachfragen anregte und für diese Problematik sensibilisierte.

Bericht und Foto: Diana Hedwig

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