Zu Beginn des neuen Schuljahres fanden für alle Schülerinnen und Schüler der Orientierungsstufe Workshops statt, die den Umgang mit Smartphone, Computer und Co. thematisierten. Dies ist besonders wichtig in einer Zeit, in der digitale Medien aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken sind.
Themenschwerpunkt der Fünftklässler war dabei das Thema Cybermobbing. In der Klassengemeinschaft wurde besprochen, wie man sich fühlt, wenn man sich „blöde Sprüche“ anhören muss und deren Ernsthaftigkeit direkt spürt, wie schnell geschriebene Worte auch falsch verstanden und verbreitet werden können oder welche scheinbaren Gründe es für Mobbing gibt. Dabei wurden auch die rechtlichen Folgen von falschem Verhalten im Internet deutlich dargestellt. Wo man im Ernstfall als Betroffener Hilfe bekommt und wie man angemessen mit WhatsApp und anderen Online-Anwendungen umgeht, stand deshalb im Mittelpunkt. Deshalb arbeitete jede Klasse gemeinsam Regeln im Umgang mit dem Smartphone aus, um von Anfang an eine gute Grundlage für ein harmonisches Miteinander zu schaffen.

In Klassenstufe 6 führte Michaela Weiß-Jansen von der Verbraucherzentrale 90-minütige Veranstaltungen durch, in deren Fokus die Problematik ‚Bilder im Internet‘ gerückt wurden. Was bedeutet Urheberrecht? Welche Bilder aus dem Netz darf ich nutzen? Welche Rechte habe ich am eigenen Bild? Gibt es eigentlich Bilder von mir im Internet? Woher stammen sie? Wie kann ich mich überhaupt schützen, um so wenig wie möglich von mir preiszugeben? Wie meide ich Kosten- und Datenfallen im Internet? All diese Fragen knüpfen bereits eng an die Lebenswirklichkeit auch junger Schülerinnen und Schüler an, zu deren Grundausstattung ein Smartphone in der Regel gehört. Nicht zuletzt wurde dies durch das große Interesse an den Themen und so manche Vorkenntnisse der Fünft- und Sechstklässler im Umgang mit den digitalen Medien bestätigt.

Foto und Bericht: Diana Hedwig

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