Kein Nachmittag vergeht, ohne dass Jugendliche über einen Messenger-Dienst oder andere soziale Netzwerke miteinander in Kontakt treten. Sie treffen auf diesem Weg nicht nur ihre Mitschüler, die sie gerade noch in der Schule gesehen haben, wieder, sondern bleiben auch mit denjenigen in Kontakt, die weit entfernt wohnen, oder lernen neue Leute kennen, denen sie sonst wohl nicht begegnen würden. Da dies den Alltag der meisten Schülerinnen und Schüler widerspiegelt, werden an der IGS Hamm/Sieg regelmäßig Medienworkshops von Michaela Weiß-Janssen im Auftrag des Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz durchgeführt.

Gerade wegen der fehlenden Unmittelbarkeit bei sozialen Kontakten im Internet ist nämlich auch Vorsicht geboten. Wissen und Handlungsfähigkeit sind da unabdingbar. Worauf sollte ich im Umgang mit digitalen Medien im Alltag achten? Welche Erlaubnis erteile ich verschiedenen Diensten mit der Installation bestimmter Apps bzw. Programme? Was bedeutet denn das „Recht am eigenen Bild“ genau? Was darf ich, was nicht? In Kleingruppen verschafften sich die Schülerinnen und Schüler der Kassenstufe 8 einen Überblick und präsentierten schließlich ihre Ergebnisse. Auf viele Fragen fanden sie selbst die Antworten, denn das Ziel dieser Workshops, deren schulinterne Organisation die Schulsozialarbeiterinnen Jenny Weiterhagen und Valeska Weber übernommen hatten, ist der bewusstere Umgang mit den eigenen Daten im Netz, das für die Generation der „digital natives“ einfach dazugehört.

Bericht und Foto: Diana Hedwig

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