Für 102 Oberstufenschüler*innen der Integrierten Gesamtschule Hamm/ Sieg ging es vergangene Woche in den Naturerlebnispark „Panarbora“ in Waldbröl.

Erstmals seit Pandemiebeginn hieß es für die Jungen und Mädchen: „Koffer packen! Wir fahren auf Kursfahrt!“. Ganz oben auf der „Bucketlist“ der Jugendlichen stand der Wunsch, sich endlich einmal näher kennenzulernen. Vor allem für die MSS 12, die coronabedingt zeitweise per Fernunterricht beschult wurde, war ein richtiges Kennenlernen der Mitschüler*innen bislang kaum möglich.

Diesem Wunsch konnte endlich nach intensiver Vorbereitung entsprochen werden.

Andreas Schindele, seit November 2021 Oberstufenkoordinator an der IGS Hamm/Sieg, setzte alle Hebel in Bewegung, um den Jugendlichen eine schöne Schulfahrt mit Übernachtung zu ermöglichen, wenn schon die Fahrten ins Ausland aus bekannten Gründen nicht umsetzbar gewesen waren.

Beachvolleyball, Wikinger-Schach, Kooperationsspiele und weitere erlebnispädagogische Aktivitäten seitens der Schulsozialarbeit standen auf der Agenda.

Vor allem das Sportprogramm, angeleitet durch die beiden Sport- Leistungskurse von Herrn Hitzel, fanden großen Anklang. Beim großen Beachvolleyball- Turnier schlug die MSS 12 ganz knapp die MSS 11.

Ein gemütliches Grillen rundete den ersten ereignisreichen Tag ab. Dann verschlug es die Schüler*innen in ihre „Dörfer“. Der 2015 vom Deutschen Jugendherbergswerk errichtete Naturerlebnispark zeichnet sich durch Baumhäuser und die nach Kontinenten benannten Dörfer aus. Bei den Jugendlichen besonders beliebt waren die Jurten in „Asien“. Mongolische, runde Zelte luden abends nicht zuletzt wegen ihrer Bauart zu gemütlichen Runden ein.

Am nächsten Tag verausgabten sich die Oberstufenschüler*innen noch einmal beim Beachvolleyball oder sie nahmen das Angebot des Tanzens wahr. Frau Raum, Frau Ullrich und Frau Schmolz gaben interessierten Schüler*innen einen kurzen Einblick in die Welt des Standardtanzes. Schließlich wollen sie ja in den nächsten Jahren eine gute Figur beim Abi-Ball machen.

Gewinnbringend für alle war am zweiten Tag die gemeinsame Zeit in den Stammkursen. Viel zu selten schaffen es die Stammkurse, sich neben dem Unterrichtsstoff über Organisatorisches zu unterhalten oder lockere Gespräche zu führen.

Ehe es gen Heimat ging, erklommen besonders Mutige den 500 Meter langen Baumwipfelpfad und den Aussichtsturm, dessen Aussichtsplattform sich in 40 Meter Höhe befindet.

Alles in allem war es für die Jugendlichen eine schöne Exkursion, die ihr Ziel absolut erfüllte.

Begleitet und vorbereitet wurde die Panarborafahrt durch Frau Deitersen, Frau Ganser, Herr Hitzel, Herr Kreckel, Herr Offergeld, Frau Raum, Frau Reinfeld, Herr Schindele, Frau Schmolz und Frau Ullrich.

Autorin: Sabine Schmolz

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