Stolz präsentierten die Schüler/innen der Klasse 5d Fische, auf denen sie Gründe für Cybermobbing zusammengetragen hatten.

In der zweiten Woche des neuen Schuljahres fanden, wie im schulinternen Konzept zur Medienkompetenz vorgesehen, an der Integrierten Gesamtschule Hamm für alle neuen Schüler/innen der Klassenstufe 5 zweistündige Workshops zum Thema Cybermobbing statt. Im Auftrag des Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz sowie des pädagogischen Landesinstituts erarbeitete Michaela Weiß-Janssen gemeinsam mit den Fünftklässler/innen, die sich zu Schuljahresbeginn erst einmal neu als Klasse zusammenfinden müs-sen, sehr kindgerecht, was Cybermobbing eigentlich bedeutet und wie man sich schützen kann.

In kleinen Gruppen oder zu zweit verschafften sich die Schüler/innen einen Überblick über verschiedene Schwerpunkte des Themas. Welche Erscheinungsformen kann Cybermobbing haben? Wer kann helfen? Wie kann man Seiten oder Einträge melden? Ab welchem Alter darf man überhaupt Facebook, WhatsApp und Co. nutzen? Welches Verhalten innerhalb sozialer Netzwerke ist strafbar? Auf diese Fragen gab es viele Antworten, denn das Ziel der Workshops, deren schulinterne Organisation die Schulsozialarbeiterinnen Jenny Weitershagen und Valeska Weber übernahmen, ist der bewusstere Umgang mit sozialen Netzwerken, die auch aus dem Leben der jüngsten Schulmitglieder nicht mehr wegzudenken sind. Deshalb erarbeitete auch jede der vier Klassen eigene Regeln für die Nutzung sozialer Netzwerke. Während der Workshops leitete Michaela Weiß-Janssen die Schüler/innen an und ergänzte deren Ideensammlungen um weitere Informationen auch mithilfe eines Lernvideos.

Bericht und Foto: Diana Hedwig

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